Die Luftfeuchtigkeit ist relativ niedrig. In Innenräumen kann dies zu trockener Luft, statischer Aufladung und Hautbeschwerden führen. Stellen Sie Wasserschalen an die Heizung oder erwägen Sie einen Luftbefeuchter.
Die bayerische Landeshauptstadt München liegt etwa 520 Meter über dem Meeresspiegel im Alpenvorland, eingebettet in die Münchner Schotterebene. Die Nähe zu den Alpen im Süden und die vorherrschenden West- bzw. Nordwestwinde beeinflussen das lokale Klima maßgeblich. Die städtische Verdichtung und die zahlreichen Gewässer wie die Isar sowie die Seen im Stadtgebiet (z.B. der Englische Garten) tragen dazu bei, dass die relative Luftfeuchtigkeit in München insgesamt als moderat bis hoch empfunden wird, insbesondere im Vergleich zu trockeneren Regionen Nord- oder Ostdeutschlands. Die Beckenlage kann zudem zu einer Ansammlung von Luftfeuchtigkeit führen, was in Verbindung mit bestimmten Wetterlagen zu schwülen Bedingungen führt.
Eine gesunde relative Luftfeuchtigkeit in Innenräumen liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Unter 40 Prozent wird die Luft zu trocken, und Schleimhäute, Augen und Haut können austrocknen. Holz und Möbel schwinden, Parkett bekommt Schwindrisse.
Über 60 Prozent steigt die Gefahr von Schimmelbildung und Hausstaubmilben deutlich, vor allem an kalten Oberflächen wie Außenwänden, Fensterrahmen und den Fugen hinter Schränken. Die Außenwerte auf dieser Seite sagen nichts über Ihr Raumklima aus, geben aber einen Anhaltspunkt für das Feuchteangebot, dem Ihr Gebäude ausgesetzt ist.
Monatsdurchschnitt der relativen Luftfeuchtigkeit in München, auf Basis täglicher Messwerte.
| Stadt | Aktuelle rel. Luftf. | Entfernung |
|---|---|---|
| Augsburg | 62% | 57 km |
| Ingolstadt | 60% | 71 km |
| Regensburg | 61% | 105 km |
| Ulm | 62% | 121 km |
| Nürnberg | 65% | 151 km |
In Innenräumen gelten 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit als gesund. Unter 40 Prozent ist die Luft zu trocken für Schleimhäute und Holz. Über 60 Prozent entstehen an kalten Oberflächen leichter Schimmel und Hausstaubmilben.
Der Jahresdurchschnitt in München liegt bei 75 Prozent. Das bundesweite Jahresmittel im Freien liegt bei rund 80 Prozent. Örtliche Faktoren wie die Nähe zu Gewässern, die Bebauung und die Höhenlage sorgen für Unterschiede.
Die Werte werden täglich um 06:00 Uhr aktualisiert. Das Diagramm zeigt den Monatsdurchschnitt der vergangenen 12 Monate. Die Grundlage bilden historische Wetterdaten von Open-Meteo (ERA5-Reanalyse des ECMWF).
Lüften Sie täglich fünfzehn Minuten quer, mit gegenüberliegenden Fenstern, auch im Winter. Heizen Sie Schlafzimmer auf mindestens 16 Grad, um kalte Oberflächen zu vermeiden. Prüfen Sie, ob Lüftungsgitter und Abluftkanäle sauber sind. Bleibt der Wert dauerhaft über 60 Prozent, kann ein Luftentfeuchter helfen.
Niedrige Werte entstehen oft im Winter, weil kalte Außenluft nach dem Aufheizen trockener wird. Heizen Sie weniger stark, stellen Sie Pflanzen in Wohnräume und lassen Sie die Badezimmertür nach dem Duschen offen. Ein Luftbefeuchter ist eine Option bei Werten, die dauerhaft unter 30 Prozent fallen.
Melden Sie sich für unseren Newsletter an und erhalten Sie praktische Tipps für ein gesundes Raumklima, Inspiration für Ihr Zuhause und exklusive Angebote direkt in Ihr Postfach.
© 2026 www.luftentfeuchtershop.de Teil von Qlimatix Group B.V.
Rückgabe