Die Luftfeuchtigkeit ist relativ niedrig. In Innenräumen kann dies zu trockener Luft, statischer Aufladung und Hautbeschwerden führen. Stellen Sie Wasserschalen an die Heizung oder erwägen Sie einen Luftbefeuchter.
Erfurt liegt im südlichen Teil des Thüringer Beckens, einer relativ flachen und von Hügeln umgebenen Ebene, auf etwa 200 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Die Stadt ist nicht direkt von großen Gewässern geprägt, wird jedoch von der Gera durchflossen. Die Beckenlage kann bei windschwachen Wetterlagen, insbesondere bei vorherrschenden östlichen bis südöstlichen Winden, zu einer Ansammlung von Luftmassen führen. Dies begünstigt im Vergleich zu freieren Lagen oder Gebirgsregionen oft eine höhere relative Luftfeuchtigkeit, da sich feuchte Luft länger hält und weniger schnell ausgetauscht wird. Die dichte städtische Bebauung kann diesen Effekt durch verminderte Ventilation zusätzlich verstärken.
Eine gesunde relative Luftfeuchtigkeit in Innenräumen liegt zwischen 40 und 60 Prozent. Unter 40 Prozent wird die Luft zu trocken, und Schleimhäute, Augen und Haut können austrocknen. Holz und Möbel schwinden, Parkett bekommt Schwindrisse.
Über 60 Prozent steigt die Gefahr von Schimmelbildung und Hausstaubmilben deutlich, vor allem an kalten Oberflächen wie Außenwänden, Fensterrahmen und den Fugen hinter Schränken. Die Außenwerte auf dieser Seite sagen nichts über Ihr Raumklima aus, geben aber einen Anhaltspunkt für das Feuchteangebot, dem Ihr Gebäude ausgesetzt ist.
Monatsdurchschnitt der relativen Luftfeuchtigkeit in Erfurt, auf Basis täglicher Messwerte.
| Stadt | Aktuelle rel. Luftf. | Entfernung |
|---|---|---|
| Jena | 58% | 40 km |
| Gera | 64% | 75 km |
| Halle (Saale) | 55% | 87 km |
| Göttingen | 65% | 98 km |
| Leipzig | 66% | 102 km |
In Innenräumen gelten 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchtigkeit als gesund. Unter 40 Prozent ist die Luft zu trocken für Schleimhäute und Holz. Über 60 Prozent entstehen an kalten Oberflächen leichter Schimmel und Hausstaubmilben.
Der Jahresdurchschnitt in Erfurt liegt bei 75 Prozent. Das bundesweite Jahresmittel im Freien liegt bei rund 80 Prozent. Örtliche Faktoren wie die Nähe zu Gewässern, die Bebauung und die Höhenlage sorgen für Unterschiede.
Die Werte werden täglich um 06:00 Uhr aktualisiert. Das Diagramm zeigt den Monatsdurchschnitt der vergangenen 12 Monate. Die Grundlage bilden historische Wetterdaten von Open-Meteo (ERA5-Reanalyse des ECMWF).
Lüften Sie täglich fünfzehn Minuten quer, mit gegenüberliegenden Fenstern, auch im Winter. Heizen Sie Schlafzimmer auf mindestens 16 Grad, um kalte Oberflächen zu vermeiden. Prüfen Sie, ob Lüftungsgitter und Abluftkanäle sauber sind. Bleibt der Wert dauerhaft über 60 Prozent, kann ein Luftentfeuchter helfen.
Niedrige Werte entstehen oft im Winter, weil kalte Außenluft nach dem Aufheizen trockener wird. Heizen Sie weniger stark, stellen Sie Pflanzen in Wohnräume und lassen Sie die Badezimmertür nach dem Duschen offen. Ein Luftbefeuchter ist eine Option bei Werten, die dauerhaft unter 30 Prozent fallen.
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